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Spiegeltherapie

Spiegeltherapie

Fotolia 81873976 XSDie Spiegeltherapie benutzt eine starke visuelle Stimulation zur Bewegungsförderung der betroffenen Extremität. Hierbei wird ein Spiegel so platziert, dass Bewegungen z.B. des gesunden Arms durch den Blick in den Spiegel als Bewegungen des betroffenen Arms gesehen und wahrgenommen werden. Es wirkt auf den Patienten/ Klienten also so, als würde sich der gelähmte Arm auch bewegen.

Diese optische Darstellung scheint bestimmte Hirnareale zu aktivieren, die einen positiven Einfluss auf die Rehabilitation motorischer und sensorischer Defizite haben.

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Die Spiegeltherapie eignet sich sehr gut als Eigenübungsprogramm

Spiegeltherapie wird nicht nur nach einem Schlaganfall oder anderen neurologischen Erkrankungen sondern auch bei anderen Krankheitsbildern wirksam. Hierzu zählen unter anderem: Missempfindungen und Schmerzen nach einer Amputation (Phantomschmerz), komplexes regionales Schmerzsyndrom (Morbus Sudeck), periphere Nervenschädigungen und Muskeldystonien.

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